Mit dem bisherigen Schreckensszenario des Weltklimarates wurden Gesetze zur Einführung der CO2-Steuer, der Klimaschutzprogramme und Verbrennerverbote begründet. Ein Temperaturanstieg von mehr als 3 °C bis zum Jahr 2100 galt als wahrscheinlich.
Am 7. April 2026 hat sich der Weltklimarat jedoch selbst korrigiert. Sein mittleres und wahrscheinlichstes Szenario geht nur noch von einer Erwärmung um 1,1 Grad bis zum Jahre 2100 aus. Mit anderen Worten: Der zuvor verkündete Klimanotstand wurde abgesagt.
Bei der Gelegenheit sei ergänzt, dass Deutschland einen Anteil von lediglich 1,46 % an den CO2-Emissionen der Welt ausstößt. Und natürlich sei auch ergänzt, dass zudem die CO2-Emissionen bei weitem nicht der einzige das Klima beeinflussende Faktor sind. Somit ist klar, mit den bisherigen CO2-Einsaparungsmaßnahmen in Deutschland ist diese Änderung der Prognose definitiv nicht begründbar. Vermutlich liegen dem Weltklimarat also neue Erkenntnisse vor?
Wie auch immer, eigentlich müssten gemäß der neuen Prognose des Weltklimarates alle Gesetze, Programme und Subventionen, die den zuvor verkündeten Klimanotstand bekämpfen sollen, nun sofort wieder abgeschafft werden.
Der Antrag der AfD-Fraktion im Bundestag (Drucksache 21/5322) vom 14.04.2026, der die Beendigung aller deutschen Klimaschutzmaßnahmen und die sich daraus ergebende sofortige Senkung der Energiekosten fordert, ist also die folgerichtige Konsequenz. Ich bin stolz auf diesen Antrag meiner Partei. Die AfD lässt sich kein X für ein U vormachen.
Und natürlich ist es müßig ergänzend darauf hinzuweisen, dass nachweisbar der Temperaturverlauf der letzten 11 000 Jahre in der Nordhemisphäre unserer Erde immer schon schwankte, dass ein Klimawandel also seit jeher abläuft. Und auch die Tatsache, dass es im Laufe der Menschheitsgeschichte bereits verschiedene Warmzeiten gab, in der es ca. 1 bis 2 °C wärmer war als heute, stößt bei den Kartellparteien unverändert auf taube Ohren.
Ich finde, das muss anders werden!
Ihr/Euer
Dietrich Bilgenroth
Kreistagsabgeordneter LK Lüneburg
Hinweis: Grundlage meines Kommentars ist auch ein Bericht von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, ehemals Hamburger Umweltsenator, SPD, vom 13. Mai 2026.


